SUBWAY Oktober 2026

APOKALYPSE MIT Red Running River eröffnen am 19. November für Pro-Pain im Schön & Frölich: Ein Braunschweiger Heimspiel zwischen JollyJoker-Erinnerungen, Endzeitästhetik und dem nächsten Album. Wenn im Schön & Frölich die ersten Gitarren zu hören sind, ist das für Red Running River mehr als ein weiterer Termin im Tourkalender. Die Braunschweiger eröffnen für Pro-Pain – und treffen damit auf eine Band, deren Musik einige von ihnen schon seit der Zeit vor der Jahrtausendwende begleitet. Über die Zusage mussten sie nicht lange überlegen, die eindeutige Reaktion: „Ja verdammt!“ Härte, Groove und Live-Energie Schon der Spielort verbindet Neustart und Stadtgeschichte: Das Schön & Frölich eröffnete 2026 in den Räumen des früheren Jolly Joker. Fast drei Jahrzehnte lang prägte der Club das Braunschweiger Nachtleben. Wo früher klebrige Böden, lange Partynächte und sehr eigene Toilettenlegenden zum Inventar gehörten, steht heute wieder Live-Musik auf dem Programm. Der Headliner bringt dafür reichlich Gewicht mit: Pro-Pain gehören seit ihrem Debüt „Foul Taste of Freedom“ von 1992 zu den Konstanten an der Schnittstelle von Hardcore und Metal. Im Mai 2026 meldete sich die New Yorker Formation mit „Stone Cold Anger“ und damit dem ersten Studioalbum seit elf Jahren zurück. Für Red Running River ist der Auftritt im Vorprogramm entsprechend besonders, auch wenn die Band keine künstliche musikalische Verwandtschaft konstruieren will: Härte, Groove und Live-Energie seien die entscheidenden Berührungspunkte. Härter, moderner, atmosphärischer Red Running River wurden 2015 in Braunschweig gegründet. Heute gehören Sänger Sven, die Gitarristen Ronny und Thorben, Bassist Becks sowie Schlagzeuger Adrian zur Band. Der Name geht auf eine frühe Gemeinsamkeit zurück: Alle mochten Life of Agony und deren Debüt „River Runs Red“. Braunschweig ist für das Quintett bis heute die „ganz klare Base“: Hier trifft man sich zum Musizieren, hier sammelte die Band Bühnenerfahrung und baute sich ein eigenes Publikum auf. Musikalisch wurde sich neu sortiert: Weg vom „Thrash Rock“, heute fasst die Band ihren Sound, ihre Texte und die visuelle Umsetzung unter dem Begriff „Apocalyptic Metal“ zusammen. Härter, moderner und atmosphärischer soll es sein. „Wer zur Hölle waren die?“ Wir haben mit Red Running River über Braunschweiger Bühnenerinnerungen, den Abend mit Pro-Pain und die Frage gesprochen, warum zur perfekten Apokalypse unbedingt ein Schaufelbagger gehört. An welchen Moment oder welche Bühne in Braunschweig erinnert ihr euch besonders? Da müssen wir definitiv an die Release-Party unseres ersten Albums „Silence“, unser letztes Konzert im B58, denken. Hintergrund: Zu unseren Konzerten gehörte damals eine Flasche Jack Daniel’s dazu. Ein paar Schlucke haben wir selbst getrunken und den größeren Teil während der Show ans Publikum ausgeschenkt. Aus Macht der Gewohnheit haben wir das bei besagter Release-Party genauso gemacht – leider war uns entgangen, dass es sich beim B58 KLANGFARBEN 10 2026 SUBWAY.DE

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