Eintracht Magazin 2026-04

Auf ein Wort mit… Michelle Schneider Auf ein Wort mit… Jasper Stoob Magst du dich einmal kurz vorstellen? Mein Name ist Michelle, ich bin 30 Jahre alt und beruflich im SportOnlinehandel tätig. Zuvor habe ich Sportmanagement studiert. Meine eigene sportliche Laufbahn begann im Judo, bevor ich nach dem Abitur zum Fußball gekommen bin. Neben meiner Tätigkeit als Trainerin engagiere ich mich auch im Niedersächsischen Fußballverband. Die Weiterentwicklung des weiblichen Fußballs ist für mich in den vergangenen Jahren zu einem echten Herzensthema geworden. Lebst du schon immer in Braunschweig? Ich bin in Wolfsburg geboren und aufgewachsen, lebe aber inzwischen seit über 13 Jahren in Braunschweig. Die Stadt ist Magst du dich mal kurz vorstellen? Mein Name ist Jasper, ich bin 43 Jahre alt und in Braunschweig geboren. Ich bin verheiratet und habe eine 12jährige Tochter. Ich bin seit 4 Jahren Fußballtrainer und habe jetzt bei der Eintracht meine erste reine Mädchenmannschaft. Ich arbeite als Product Owner bei der Volkswagen Leasing GmbH und bin auf fachlicher Seite für zwei Systeme zuständig, die unsere Auto-Händler in Deutschland nutzen. Mit Fußball bin ich seit meinem fünften Lebensjahr verbandelt. Lebst du schon immer in Braunschweig? Ich bin in Braunschweig geboren, lebe aber in einem Haus auf dem Land – im schönen Abbenrode am Fuße des Elms. für mich längst zur Heimat geworden, und ich fühle mich hier sehr wohl. Kannst du dich noch an deinen ersten Stadionbesuch erinnern? Ja, mein erster Stadionbesuch war in Wolfsburg gemeinsam mit meinem Vater. Als Kind war das eine unglaublich aufregende Erfahrung. Die Atmosphäre im Stadion und die Nähe zum Spiel haben mich sofort begeistert und nachhaltig geprägt. Welche Funktion hast du beim BTSV? Ich bin Teil des Trainerteams der B-Juniorinnen und arbeite dort gemeinsam mit meiner Trainerkollegin Dilara. Aktuell befinde ich mich in meiner zweiten Saison bei Eintracht Braunschweig in dieser Funktion. Kannst du dich noch erinnern, wie dein erster Stadionbesuch war? JA! 1992 gegen Hansa Rostock auf der Gegengerade. Ausgleich per Kopf durch Madjoubi – das werde ich nie vergessen. Seitdem hat mich das blau-gelbe Fieber gepackt. Welche Funktion hast du beim BTSV? Ich bin Teil des Trainerteams der C-Juniorinnen und bin dort mit meiner Trainerkollegin Jamie für 23 Mädels zuständig. Das ist meine erste Saison und ich stelle fest, ich bin neben Coach noch Animateur, Seelsorger, Bezugsperson. Das ist schon ziemlich umfangreich, aber mir ist auch wichtig, dass die Mädels uns vertrauen und wissen, dass sie sich an uns wenden können. Seit wann hast du eine TraiSeit wann hast du eine Trainerlizenz und was reizt dich an der Trainerrolle? Meine C-Lizenz im Jugendfußball habe ich im Jahr 2024 erworben. Der Einstieg in den Mädchenfußball als Trainerin ergab sich ursprünglich eher zufällig, doch bereits vom ersten Tag an hat mich diese Aufgabe begeistert. Besonders ist es für mich, die Entwicklung der Spielerinnen zu begleiten – sowohl auf als auch neben dem Platz. Die Zusammenarbeit im Team macht großen Spaß, und ich sehe im Mädchenfußball weiterhin viel ungenutztes Potenzial. Welche Art von Fußball bevorzugst du? Ich bevorzuge einen aktiven, mutigen und spielerisch geprägten Fußball. Mir ist wichtig, dass die Spielerinnen Lösungen mit dem Ball finden, Verantwortung übernehmen und sich auf dem Platz etwas zutrauen. Gleichzeitig spielen mannschaftliche Geschlossenheit und klare Abläufe gegen den Ball eine entscheidende Rolle. Spielst du selbst noch aktiv Fußball? Aktuell spiele ich in der dritten Frauenmannschaft des BTSV. Wir haben dort ein sehr engagiertes Team und ein gutes Trainerumfeld, was mir großen Spaß bereitet. Allerdings ist die zeitliche Balance zwischen eigener sportlicher Aktivität und meiner Trainertätigkeit immer wieder eine Herausforderung. Hast du neben dem Fußball noch weitere Hobbys? In meiner Freizeit bin ich gerne in der Natur unterwegs – sei es beim Wandern, Laufen oder Radfahren. Die Bewegung an der frischen Luft ist für mich ein wichtiger Ausgleich zum Alltag und zum Fußball. Christian Draheim nerlizenz und was reizt dich am Trainerjob? Ich habe die Lizenz im Jahr 2025 erworben und habe mich bewusst dafür entschieden, um mich qualitativ weiterzuentwickeln. Die Trainer-Aufgabe macht mir sehr viel Spaß und ich wollte mich unbedingt weiterbilden. Dabei habe ich sehr viel gelernt und freue mich, diese Dinge anwenden zu können. Die vielfältigen Rollen, die wir als Trainer haben, machen es wahnsinnig spannend und anspruchsvoll. Ein Team zu entwickeln, individuell sowie als Gruppe, ist eine tolle Aufgabe. Welche Art von Fußball bevorzugst du? Mir geht es ähnlich wie Michelle. Wir wollen spielerische Lösungen finden und die gegnerischen Mannschaften aggressiv angehen. Dafür braucht es laufstarke, bissige Spielerinnen, die mit guter Technik präzise agieren können. Und dort, wo wir noch qualitative Verbesserungspotentiale haben, beißen wir uns rein und kommen als Team zum Ziel. Wir wollen, dass sich alle Spielerinnen entwickeln. Spielst du selber aktiv Fußball? Leider nein – aktiv bin ich ausschließlich noch in meinen Laufschuhen oder ab und an bei einem kleinen Triathlon. Das ist dann immer die Challenge gegen mich selber. Insgesamt muss ich allerdings feststellen, dass ich derzeit zu selten selber aktiv bin. Hast du noch andere Hobbies neben der Eintracht? Ja, ich bin supergerne einfach Draußen und genieße die frische Luft. Lange Bürotage geben mir davon nicht so viel, daher nutze ich die freie Zeit am liebsten außerhalb von Gebäuden. Wandern, Urlaub, Garten oder eben Sport. Christian Draheim Fotos: Privat Eintracht Magazin AUSGABE 4 | SEPTEMBER 2026 www.eintracht.com 6 Fußball

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